Das digitale Gebäudemanagement

Das digitale Gebäudemanagement für das Smart Home der Zukunft

Ein Smart Home vereint eine Vielzahl an Geräten und Systemen von unterschiedlichen Herstellern. Nicht alle von diesen Geräten halten sich an einheitliche Kommunikationsstandards. Dies kann zu Fehlfunktionen der IoT-Maschinen führen. Die Lösung sind intelligente Controller und Gateways als digitales Gebäudemanagement.

2009 entstand das, was wir heute als das Internet of Things kennen. In diesem Jahr waren zum ersten Mal in der Geschichte mehr Geräte mit dem Internet verbunden als Menschen. Heute sprechen wir bereits von 10 bis 20 Milliarden Maschinen, die über das Netz angeschlossen und angesprochen werden. Die Tendenz ist steigend.

Der Smart-Home-Traum

Die Smart Homes bieten ihren Besitzern die Bequemlichkeit, die Sicherheit und – auf Dauer – einen bemerkbaren finanziellen Vorteil. Deshalb sind es im privaten Bereich vor allem die Smart Homes, die für große Absatzzahlen bei den internetfähigen Geräten sorgen.

Die Idee eines Smart Homes ist die Zukunft pur.

Das intelligente Heizsystem heizt die Wohnräume exakt vor der Heimkehr der Bewohner auf die gewünschte Temperatur. Die IoT-fähige Kaffeemaschine hält den frischen Kaffee zum voreingestellten Zeitpunkt bereit. Die integrierten Überwachungslösungen alarmieren sofort die Besitzer und die Polizei, wenn jemand die Türen oder Fenster unbefugt zu öffnen versucht.

Die Smart-Home-Haushaltsgeräte machen das Leben im eigenen Heim somit hochkomfortabel, besonders angenehm und sehr sicher.

Oder so ist die Theorie.

Das Smart Home in der Praxis

In der Realität klagen viele Kunden schon sehr bald über ihre erworbenen Smart-Home-Lösungen. Die Versprechungen der Hersteller werden oft nicht eingehalten. Die Geräte funktionieren nicht so, wie beschrieben.

Der Grund dafür ist die gestörte Kommunikation zwischen den IoT-Maschinen. Dadurch werden die Funktion der teuren Geräte beeinträchtigt.

Dies ist ein ernstzunehmendes Problem, das für die Hersteller schwer zu beheben ist. Es gibt zurzeit noch keine einheitlichen Kommunikationsstandards, nach denen sich die Unternehmen richten könnten. Alle bisherigen Bemühungen, solche Standards einzuführen, sind gescheitert. Deshalb verstehen sich die Maschinen und Komponente von unterschiedlichen Hersteller untereinander nicht immer.

Welchen Weg hat denn der Kunde, der die Bequemlichkeit, die Sicherheit und die Sparsamkeit eines Smart Homes nutzen möchte?

Intelligente Controller und Gateways

Das digitale Gebäudemanagement

Das digitale Gebäudemanagement

Zum digitalen Gebäudemanagement gehören gewerkübergreifende Systemlösungen aus Controllern und Gateways. Mit deren Hilfe werden Aktoren, Sensoren und andere Komponenten der IoT-Geräte miteinander vernetzt.

Damit kann der Nutzer auf die gesamte Funktionalität der Maschinen zugreifen, diese nach Wünschen steuern und individuell einstellen. Es spielt dabei keine Rolle, von welchem Hersteller die Geräte stammen und auf welche Kommunikationsstandards sie ursprünglich eingestellt sind. Der Vorteil der umfassenden Interoperability ist dabei nicht nur die Bequemlichkeit, die der Nutzer hat, sich über die Kompatibilität der gekauften Geräte keine Gedanken mehr machen zu müssen.

Es ist viel mehr als das.

Security by Design im digitalen Gebäudemanagements

Ein gutes digitales Gebäudemanagementsystem enthält eine moderne Security by Design Lösung.

Dies bedeutet, dass die Verbindung zwischen den Gateways und dem Controller – und damit auch zwischen den angeschlossenen Maschinen – durch Kryptochips nach außen abgesichert ist. Der gesamte Datenaustausch erfolgt verschlüsselt. Die genutzten Verschlüsselungsalgorithmen werden durch regelmäßige Updates auf dem neuesten Stand gehalten.

Darüber hinaus bietet ein gutes digitales Gebäudemanagementsystem einen integrierten Security Proxy. Dieser trennt das Betriebsnetz (OT) von dem Datennetz (IT) und überwacht die gesamte Kommunikation mit den externen Instanzen. Die angeschlossenen Geräte können damit nicht von sich aus – ohne Wissen und Einwilligung des Besitzers – online gehen. Nur der Nutzer entscheidet darüber, wie und wann seine IoT-Maschinen mit der Außenwelt in Kontakt treten dürfen.

Auf diese Weise kann der Anwender sich gegen die unbefugten Zugriffe von außen schützen. Er behält zudem die volle Kontrolle über die Daten, die nach außen gelangen, indem er die gesamte Kommunikation gezielt steuert.

Die hohe Benutzerfreundlichkeit des Smart Homes

Ein gutes digitales Gebäudemanagementsystem macht es dem Kunden leicht, die Gateways, den Controller und die IoT-Geräte miteinander zu verbinden. Mit einer Plug ́n-Play-Installation kann der Anschluss intuitiv erfolgen.

Wenn komplexe Automatisierungsabläufe aufeinander abgestimmt werden sollen, ist dies ebenfalls ohne Expertenwissen möglich. Dafür bietet ein fortschrittliches digitales Gebäudemanagementsystem eine spezielle App. Mit deren Hilfe kann der Kunde – ohne jegliche Programmierkenntnisse – die umfangreichen Systeme miteinander verbinden und steuern.

Deshalb ist es sehr ratsam, bei der Auswahl des passenden digitalen Gebäudemanagementsystems auf die einfache und sichere Installation zu achten.

Der saubere Empfang im digitalen Gebäudemanagement

Das digitale Gebäudemanagement

Das digitale Gebäudemanagement

Es kommt vor, dass die Kunden, die sich für eine Smart Home Lösung entschieden haben, auf Dauer nicht glücklich darüber sind. Sie klagen über die in unregelmäßigen Abständen auftretenden Funktionsstörungen ihrer IoT-Geräte. Bei manchen Anteilen ist es für den Benutzer nur unbequem. Betrifft die Störung jedoch das Heizsystem oder die Sicherheitsanlage, kann das Ergebnis teuer werden.

Die Ursache solcher unvorhersehbaren Ausfälle ist meistens der schlechte Empfang. Das kommt vor, wenn der vom Hersteller eingesetzte Controller in seiner Leistung nicht ausreicht oder der kabellose Empfang aus anderen Gründen gestört wird.

Die Gateways, im gesamten Haus gleichmäßig verteilt, beseitigen dieses Problem. Sie werden per Wlan mit dem Controller verbunden und sorgen damit für einen durchgehend sauberen Empfang. Das Heizsystem und vor allem die Überwachungsanlage bleiben damit zu jeder Zeit funktionsfähig.

Die Investitionssicherheit in die Building Automation

Ein gut ausgewähltes digitales Gebäudemanagementsystem sichert die finanziellen Investitionen in das Smart Home. Ein seriöser Anbieter von intelligenten Controllern und Gateways liefert seinen Kunden über längere Zeit die notwendigen Updates und Software-Erweiterungen.

Mit der Einrichtung eines guten digitalen Gebäudemanagementsystems vermeidet der Nutzer daher das schnelle Veralten der teuer erworbenen Lösungen. Neue Geräte werden leicht integriert. Die einwandfreie Funktionalität bleibt immer bestehen.

Mit einer guten Kompatibilität zwischen den Geräten braucht der Nutzer die alten Maschinen nicht auszusortieren. Der Austausch erfolgt nur dann, wenn das genutzte Gerät tatsächlich beschädigt ist oder der Kunde eine neue Version ausdrücklich wünscht.

Dies sichert bedeutend die getätigten Investitionen ab.

Die Auswahl eines guten Anbieters für die Software Defined Building Automation 

Wie findet man einen guten Anbieter für digitales Gebäudemanagement?

Bei der Auswahl des richtigen Unternehmens ist es entscheidend, wie das gebotene Gebäudemanagementsystem technisch realisiert wird.

Der Anbieter, der auf eine langfristige Update-Fähigkeit seiner Gateways und Controller großen Wert legt, achtet auf stabile, leistungsfähige Hardware und eine komplette, intelligente Softwarelösung.

Dabei wird nicht nur auf einfache Embedded-Systeme zurückgegriffen. Vielmehr vereint ein guter Anbieter die System- und Anwendungslogik. Er bildet eine komplette, in sich geschlossene, unabhängig von anderen Anteilen funktionierende Software. Die moderne, leistungsfähige Hardware, mit einem kompletten Softwaresystem ausgestattet, stellt dann eine smarte und flexible IoT-Plattform dar.

Über regelmäßige Updates wird die Software auf dem neuesten Stand gehalten. Um neue Funktionen erweitert, stellt sie einen stabilen, jahrzehntelangen Gebrauch sicher.

Die weiteren Einsatzgebiete für digitales Gebäudemanagement

Das digitale Gebäudemanagement

Neben einer Nutzung im privaten Smart Home, kann das digitale Gebäudemanagement auch für Unternehmen von großem Interesse sein.

Ganz besonders unterstrichen werden kann dabei:

Der Wohnbau

Im Rahmen der Sanierung und Nachrüstung erhöht das digitale Gebäudemanagementsystem bedeutend den Wert der Immobilie. Dies gilt unabhängig davon, ob die Immobilie anschließend als Kauf- oder als Mietobjekt verwertet werden soll.

Das moderne digitale Gebäudemanagementsystem nutzt im Wesentlichen die bereits vorhandenen technischen Ressourcen des Gebäudes. Die Investitionen für die Nachrüstung sind daher gering.

Die Pflegeeinrichtungen

Das digitale Gebäudemanagementsystem schafft eine stabile Basis für moderne Smart Services wie beispielsweise Ambient Assisted Living. Dazu gehören auch Condition Monitoring und Predictive Maintenance.

Damit kann das Angebot für die Bewohner deutlich verbessert und das Personal erheblich entlastet werden. Durch die vorausschauende Wartung bleiben die üblichen Instandhaltungskosten zudem gering.

Die Industrie 4.0

Eine Umrüstung der industriellen Anlagen ist kostengünstig. Die Verbindung der gesamten Automatisierungssysteme miteinander ist deshalb einfach möglich. Die Vernetzung kann dabei über die intelligenten Schnittstellen zyklisch oder auch übergreifend erfolgen.

Damit werden einfach und sicher einzelne Arbeitsschritte prozessgerichtet an die nachgelagerten Service Systeme übergeben. Die Abläufe werden dadurch optimiert. Der gesamte Herstellungsprozess gewinnt an Effizienz.

Fazit

Die intelligenten Controller und Gateways des digitalen Gebäudemanagements verbinden die IoT-Geräte herstellerübergreifend. Damit bleiben alle Maschinen miteinander kompatibel und alle Systeme funktionsfähig. Eine langfristige Update-Fähigkeit des digitalen Gebäudemanagements bietet eine nachhaltige Investitionssicherheit. Damit kann der Besitzer sich über Jahre und Jahrzehnte in seinem Smart Home angenehm, bequem und sicher fühlen.

 

Zu unserem nächsten Beitrag

How AI and RPA are shaping the financial industry

 

zum Kompetenzteam-DigitalMehr über unser Team erfahren Sie unter:

https://www.kompetenzteam-digital.com

Wir freuen uns über Ihren Besuch.

 

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.