App-Vermarktung

Eine erfolgreiche App-Vermarktung für die Android-Apps

Google Play ist zwar der bekannteste, jedoch nicht der einzige bedeutende App-Store-Anbieter. Auch andere Plattformen können für die App-Vermarktung interessant und wichtig sein.

Auch wenn Google Play oft die erste Anlaufstelle ist, wenn es um die Vermarktung von Apps geht, kann es für die App-Vermarktung jedoch sinnvoll sein, auch die alternativen App-Stores in Betracht zu ziehen. Insbesondere für Android kann die Veröffentlichung auf gleich mehreren Plattformen von Vorteil sein.

Die wichtigsten Gründe für eine App-Vermarktung über verschiedene App-Stores

Die Gründe für eine breit angelegte Strategie bei der App-Vermarktung können unterschiedlich sein.

Die wichtigsten davon sind:

Der Zugang zu dem internationalen Markt erhöht den Vermarktungserfolg

Soll die App nicht nur im Inland, sondern – und vor allem – international bekannt werden, ist Google Play nicht der einzige richtige Ansprechpartner, denn gerade im dicht besiedelten und umsatzstarken asiatischen Raum ist Google von den staatlichen Stellen gesperrt worden. So kann beispielsweise in China der App-Vertrieb nur über die nationalen, staatlich zugelassenen Marktplätze erfolgen.

In Japan und Südkorea ist Google zwar vertreten, steht aber im Einfluss deutlich hinter den inländischen Plattformen. Auch in Deutschland kann es sich lohnen, auf den App-Store von – beispielsweise – T-Mobile zuzugreifen. In USA sind insbesondere der Verizon App Store und AT&T App Centre populär.

Auch wenn die inländischen Vermarktungs-Plattformen deutlich kleiner sind als Google Play, kann die Präsentation der eigenen App darauf doch vorteilhaft sein, denn gerade weil die Anzahl der gebotenen Apps geringer ist, ist die Chance für jede neue App, von Nutzern gesehen, gemocht und erworben zu werden, viel höher.

App-Vermarktung

App-Vermarktung

Spezialisierte App-Stores ermöglichen einen besseren Zugang zu dem Fachpublikum

Für kleinere App-Vermarktungsplattformen ist es leicht, sich auf ein bestimmtes Zielpublikum zu spezialisieren. Die Nutzer, die solche Stores besuchen, wissen genau, was sie suchen und was sie erwarten. Die Anzahl der präsentierten Apps ist meist überschaubar. Der Auswahlprozess ist für den Kunden daher einfach.

Insbesondere bei der Vermarktung von Applikationen, die sich an ein enges Zielpublikum richten, kann es deshalb sinnvoll sein, die spezialisierten App-Stores zu berücksichtigen.

Alternative Plattformen für die App-Vermarktung bieten oft bessere Verkaufskonditionen

Während Google Play – wie auch Apple – 30 % vom Verkaufspreis der App als Vermittlungsgebühr erhebt und dazu noch eine Pauschale allein für die Veröffentlichung in Rechnung stellt, ist es bei kleineren App-Stores durchaus üblich, nur 20 % von dem Verkaufspreis zu fordern und auf die Veröffentlichungspauschale vollständig zu verzichten.

Dies bedeutet, dass die Vermarktung bei den kleineren Marktplätzen für die Anbieter – in den meisten Fällen – ohne Startinvestitionen und somit ohne finanzielles Risiko erfolgt.

Einige der interessantesten App-Marktplätze auf einen Blick

Aktuell gibt es weltweit mehr als 300 aktive App-Stores. Für die Apps, die auf das internationale, breite Zielpublikum ausgerichtet sind, könnten in erster Linie folgende Plattformen bedeutend sein:

Amazon App-Store

Nach Google Play und Apple ist Amazon App-Store die drittgrößte Vermittlungsplattform weltweit. Der besondere Vorzug von Amazon besteht in dem integrierten Kompatibilitätstest, mit dem beurteilt werden kann, ob sich eine Veröffentlichung der App für den breiten Markt bereits lohnt. Weitere Analyse-Werkzeuge bieten einen genauen Einblick in das Nutzerverhalten und erlauben somit eine präzise Anpassung der Vermarktungsstrategie.

SlideMe

Mit über 40.000 Apps im Angebot gehört auch SlideMe zu den bekanntesten Android-Vermarktungsplattformen. Die Kunden schätzen an dem Marktplatz sowohl seine strikte Sicherheitspolitik wie auch die hohe Qualität der präsentierten Apps. Mit einem Provisionsanteil von 20 % bietet SlideMe den Anbietern zudem attraktive Verkaufskonditionen.

Opera Mobile Store

Auch wenn der Opera Mobile Store nur auf den Opera Browser ausgerichtet ist, ist die Plattform doch beachtenswert, denn dieser Browser gehört zum Standard eines jeden Android-Gerätes. Zudem unterhält Opera eine starke Kooperation mit Yandex, der größten Suchmaschine aus dem russischsprachigen Raum. Somit eröffnet der Opera Mobile Store den Zugang zu einem sehr großen und sehr aktiven Markt.

Fazit

Die Auswahl an App-Stores für Android-Apps ist enorm. Wichtig ist es, sich die gebotenen Möglichkeiten genau anzusehen und festzulegen, welche Zielgruppe angesprochen werden soll. Die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Plattform bei der App-Vermarktung ist deshalb eine strategische und muss im Einzelfall getroffen werden.

Eine Hilfe kann ein Marketing-Experte bieten, der die Entwickler dabei professionell unterstützt, den genau passenden Vermarktungsweg auszusuchen.

 

Autor: Assia Geiersbach, Kompetenzteam-Digital, https://www.kompetenzteam-digital.com/

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